Reaktionen auf „Durch die Hölle“

Dieses Buch zu schreiben, lag mir besonders am Herzen. Über die Vorgeschichte und Motivation ist in einem anderen Blog-Artikel schon einiges zu lesen. Nun ist das Buch draußen, und wie bei jedem Buch warte ich gespannt auf Reaktionen.

Diesmal habe ich etwas gemacht, was ich noch nie getan habe: Ich habe eine Pressemitteilung an verschiedene Journalisten/Redakteure geschickt, die mir persönlich bekannt sind. Würde jemand die Wichtigkeit des Themas erkennen und sich melden? (Sobald ich hier Ergebnisse habe, werde ich den Artikel ergänzen)

Was mich sehr freute und überraschte, war eine erste 5-Sterne-Rezension bereits einem Tag nach Erscheinen. Und die Rezension war sehr fundiert, lobend und ausführlich. (Auch wenn sie leider zu viel verrät, und deshalb dem Leser vielleicht etwas von der Spannung nimmt.)

Für die Recherche wurde ich von dem Verein „False Memory Deutschland e.V.“ unterstützt, der mir auch Kontakt zu sieben Betroffenen vermittelt hat, deren Geschichten in den Roman eingeflossen sind. Nun wird dieser Roman auf der Website des Vereins empfohlen und der Vorsitzende, Hans Delfs, hat auch eine Besprechung zum Buch geschrieben.

Bereits vor Veröffentlichung habe ich das Manuskript an einen emeritierten Professor der Berliner Charité, Max Steller, geschickt, den ich durch seinen Vortrag auf der Tagung o.g. Vereins im April in Halle kennengelernt hatte. Sein im letzten Jahr erschienenes Buch „Nichts als die Wahrheit?“ diente mir neben anderen Sachbüchern als Recherchematerial. Ich freute mich sehr über seine schnelle Rückmeldung, in der er schrieb „nun habe ich doch gleich heute Ihr Manuskript gelesen; und zwar in einem Rutsch. Der Roman liest sich flüssig, er ist spannend – irgendwann ahnt man ja das Ergebnis, aber wartet gerade deswegen mit Unsicherheit darauf, ob es wirklich so kommt. Sie haben m.E.  die Persönlichkeit und Vorgehensweise der Psychotherapeutin sehr treffend beschrieben; ebenso das Elend und die Hilflosigkeit der Betroffenen – besonders auch die Darstellung der Unsicherheit auf Seiten der Mutter erscheint mir wichtig. Rundum gelungen. Ich wünsche dem Buch eine weite Verbreitung.“

Darüber habe ich mich sehr gefreut, denn bei aller Unterstützung durch die Betroffenen, war es für mich eine besondere Herausforderung, den Verlauf der Therapiestunden zu schildern, da ich dafür ja keinerlei realen Belege hatte. Es war also meiner Fantasie überlassen, nachvollziehbar den Prozess der Suggestion zu schildern.

Was mich auch überraschte und freute, waren die vielen interessierten und netten Kommentare meiner AutorenkollegInnen.

Kurzum: Ich bin froh, diesen Roman geschrieben zu haben, auch wenn es mir lieber gewesen wäre, eine der fünf angeschriebenen Literaturagenturen hätte sich seiner angenommen, um ihm auch einem größeren Leserkreis zuzuführen.

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